Offene Gesellschaften brauchen Grenzen und keinen moralischen Imperialismus – Tick -Tack

Die neue Völkerwanderung. Auszüge aus dem Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, 1. März 2016, ifo Institut Ganzer Vortrag über eine Stunde und 16 Minuten. Have das momentan relevante herausgezogen, weil Deutschland 2015 wiederholt.

Es wird schwierig, die vielen Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren – zumal viele von ihnen nur im Niedriglohnsektor eine Beschäftigung finden würden. „Wenn die Migranten auf ihre Arbeitsmärkte drängen, fällt der Lohn“, sagt Sinn. Das mag Daimler-Chef Dieter Zetsche gut finden. „Aber wer als Hilfsarbeiter, Putzkraft oder bei der Gepäckkontrolle am Flughafen beschäftigt ist, findet das nicht so gut. Das muss man verstehen.“ Im Grunde sei das ein Umverteilungseffekt, der in der Summe neutral sei: „Die einen gewinnen, die anderen verlieren.“

Nicht nur der Arbeitsmarkt, auch das Sozialsystem steht Sinn zufolge vor einem Problem: „Wenn wir uns der Realität stellen, dann merken wir, dass die Willkommenskultur an ihre Grenzen stößt.“ Da Migranten unterdurchschnittlich verdienen, würden sie auch nur unterschiedlich zum Sozialstaat beitragen – und überdurchschnittlich von Sozialleistungen profitieren.

Es gebe unbeabsichtigte Konsequenzen einer Willkommenskultur, die man nicht ausblenden dürfe. Der Satz „Offene Gesellschaften brauchen offene Grenzen“ klinge schön, so der Wirtschaftswissenschaftler. Ökonomisch mache er aber keinen Sinn.

Sinn, in der Euro-Krise wortgewaltiger Regierungskritiker, beruft sich in der Flüchtlingskrise auf Max Weber. Der hatte zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik unterschieden. Was das heißt? Bei der Gesinnungsethik handelt man nach seiner Überzeugung, das Resultat ist weniger wichtig. Bei der Verantwortungsethik steht die Verantwortbarkeit der Resultate an erster Stelle. Sinn neigt zum letzteren und zitiert Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Der hatte Deutschland in der Flüchtlingskrise „moralischen Imperialismus“ vorgeworfen.

Klubgüter und Nutzung der kollektiven Güter, eine soziale Marktwirtschaft kann nur funktionieren, wenn Eigentumsrechte klar definiert sind – grundsätzlich funktioniert eine liberale Gesellschaft nur mit Zäunen
Für Sozialstaat und Versicherungskollektiv ist es nicht zumutbar, dass nur noch schlechte Risiken einwandern
Das Fundamentalproblem der Migration, kommen überhaupt die richtigen Personen
Zu den Bildungsfakten

Es kommen erneut GEWALTBEREITE junge Männer, wie viele Europäer müssen noch durch Äxte, Messer oder Autoattentate sterben, wie viele europäische Frauen und Mädchen müssen sich noch vergewaltigen und töten lassen. ARD, ZDF lügen erneut, wie 2015.

Von Irrenhaus

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